Die Selbstähnlichkeit der Marke


Blitzgarden Cartoon für Menschenkenner-Mkt. Oli Kock: Selbstähnlichkeit Mann und Maske

Selbstähnlichkeit bedeutet Persönlichkeit bedeutet Vertrauen! Die selbstähnliche Kommunikation der Markenleistung und der einzelnen Marken-Bausteine ist eines der Grundprinzipien der Markensoziologie. Hier erfahren Sie, wie Sie Kunden-Vertrauen aufbauen - und zwar durch einen selbstähnlichen Marken-Auftritt.



Die eigentliche Währung im Marketing lautet weder Euro, noch Dollar noch Renminbi.

Die wahre Währung im Marketing sind positive Aufmerksamkeit und das Vertrauen der Menschen.

 

Um die Identifikation Ihrer  Kundschaft mit Ihrer Marke zu erleichtern und auch langfristig aufrecht zu erhalten, sollten Sie unbedingt ein Vertrauensverhältnis zwischen Mensch und Marke aufbauen.

 

Denn mit der Marke kaufen wir vertraute Vorstellungen.

 

Das Vertrauen der Kundschaft zu IHRER Marke ist ein ganz zentraler Faktor. Um Vertrauen aufzubauen, benötigt die Marke ein unverwechselbares Erscheinungsbild. Ein Marke hat immer eine eindeutige Gestalt. Die Elemente der Marken-Gestalt bilden ihren genetischen beziehungsweise memetischen Code.

 

Diese sinnlichen Bausteine manifestieren sich in Form, Farbe, Geräusche, Düfte etc.

 

Die Motivforscherin Helene Karmasin spricht von dem roten Faden, der durch die Marke leitet.

 


Der rote Faden knüpft sich wiederum aus der Selbstähnlichkeit seiner unterschiedlichen Elemente.

Die Selbstähnlichkeit aller Subsysteme der Marke stellt ein Zentralprinzip von Markentechnik und Markensoziologie dar.

Das bedeutet, dass jedes einzelne Element, jedes Zeichen dieselbe Kommunikation leisten muss. Selbstähnlich zu sein beinhaltet daher die konsequente Selbstverpflichtung zur Konsistenz von Inhalt, Form, Duktus und Melos der Marke.

Vorbildhaft wird dieses Prinzip von Nivea - ich würde fast sagen - gelebt!

 

Der Entwickler der Markentechnik, Hans Domizlaff, postulierte Selbstähnlichkeit als das 7. Grundgesetz der Markentechnik. Wird diesem nicht entsprochen, steht die symbiotische Beziehung zwischen Marke und Kundschaft schnell auf der Kippe.

Die Kundschaft, die das positive Vorurteil, dass sie der Marke entgegen bringt, und das immer wieder erneuert werden will, nicht bestätigt sieht, wendet sich ab – zunächst irritiert, später verärgert.

 

Ein warnendes Beispiel, wie eine Marke das Vertrauen seiner Kunden durch die mutwillige Zerstörung der Selbstähnlichkeit aufs Spiel setzt, ist beispielsweise der Brause-Hersteller Bionade.




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