Markenführung 2.0: Wie fit ist Ihre Marke?


Blitzgarden Cartoon für Menschenkenner-Mkt. Oli Kock: Sprayer und Graffiti

Wir leben in revolutionären Zeiten. Die Digitalisierung krempelt unser Leben um. Unsere Freizeit, unser Privat- und Berufsleben. Und macht auch vor der strategischen Markenführung nicht halt. Social Media ist gekommen, um zu bleiben! Nun gilt es, die neuen Medien klug zu nutzen.



Revolution!

 

Nach der kognitiven Revolution, der landwirtschaftlichen Revolution, der wissenschaftlichen und der industriellen Revolution sind wir mitten drin. Und voll dabei. Wir sind die Objekte und Subjekte der digitalen Revolution! Besonders das Web 2.0 in dem sich über immer neue Kommunikations-Kanäle die Menschen austauschen können und wollen. Social Media ist aus dem Leben der meisten Menschen (jedenfalls in unserem Kulturkreis) nicht mehr wegzudenken.

 

Wichtig: Social Media ist nicht so populär weil es einfach nur neu ist. Social Media ist viel mehr als der heiße Scheiß der Saison. Die Kanäle der sozialen Medien haben einen so durchschlagenden Erfolg, weil sie Kommunikations-Möglichkeiten bieten, die für die menschliche Spezies charakteristisch sind.

 

Wir Menschen sind Herdentiere. Die weit längste Phase unseres Evolutionsprozesses verbrachten wir in kleinen Gemeinschaften als Jäger und Sammler. Schlappe 99,5% unserer Entwicklungsgeschichte. Dadurch entwickelte sich der Mensch zu dem wohl kommunikativsten und sozialsten Wesen der Naturgeschichte. Denn wer anno Steinzeit durch das soziale Netz fiel war dem Tode geweiht und konnte folglich seine Gene nicht weitergeben.

 

Social Media ist das soziale Netz der globalen Gemeinschaft.

 

  • Hier sammeln wir Informationen (Google, YouTube) und erjagen Waren (Ebay).
  • Wir betreiben Social Grooming (Facebook, Twitter) indem wir an dem Leben unserer Friends und Freunde teilhaben und die (mit)geteilten Notizen aus ihrer Alltagswelt liken oder kommentieren.
  • Wir suchen Gleichgesinnte für unsere romantischen (Parship) oder xxx (YouPorn) Triebe und Instinkte.
  • Wir nutzen das Netz um unseren sozialen Status zu dokumentieren und zu optimieren – beruflich (Xing, LinkedIn) und privat (eigene Website, Blog, Twitter).
  •  Wir können mit unseren Lieben in der Ferne kommunizieren und ihnen gefühlt nah sein (Skype).
  •  Und - machen wir uns nichts vor - wir Menschen haben einen Hang zum Voyeurismus und wir lieben Klatsch und Tratsch – das Internet  ist voll davon!



Was bedeutet die digitale Revolution für die Führung von Marken?

 

Menschen sind Energielieferanten für Marken. Ohne Kundschaft keine Markenkraft.

 

Daher stellen Sie sich bitte die Fragen:

Sind sie mit Ihrer Marke Teil der globalen Gemeinschaft?

Haben Sie sich in Ihrer strategischen Ausrichtung den aktuellen Gegebenheiten angepasst?

Wie nutzen Sie die sozialen Medien?

 

Leider zögern gerade Familenbetriebe, die kleinen und auch mittleren Unternehmen (KMU) die neuen Medien konsequent zu nutzen. Das ist traurig denn so liegt wertvolle Marken-Energie brach. Und die schnelle und persönliche Kommunikation mit den Kunden ist das große Plus, das kleinere Unternehmen gegenüber den Global-Playern haben.

 

Ist Ihre Marke fit?

 

Sicherlich kennen Sie den Begriff Survival of the Fittest. Aber kennen Sie auch die wahre Bedeutung? Doofe Frage?

 

Okay. Aber ich stelle diese Frage, weil in Deutschland bisweilen eine irritierende Sprachverwirrung bei englischen Vokabeln herrscht. So werden in unserem Land Rucksäcke, von Unternehmen, die sich besonders trendy gerieren, Bodybags genannt.

Mit Bodybags werden im englischen allerdings Leichensäcke bezeichnet.

Der englische Begriff für Rucksack lautet … Rucksack. Wie langweilig.

 

Oder erinnern Sie sich nach an den YouTube-Claim Broadcast yourself!?

Der Slogan wurde gerne mit Sei dein eigener Brotkasten übersetzt. Kein Witz! Zurück zu Fitness.

 

Der Ausdruck Survival of the Fittest hat in unserer Gesellschaft, in der Selbstoptimierung, Gesundheit und körperliche Fitness eine immer wichtigere Rolle spielen, eine absurde Umdeutung erfahren.

Die Übersetzung vom Überleben des Stärkeren ist schlicht falsch. To fit bedeutet soviel wie passen, anpassen.

 

Und gemeint ist damit, dass die optimale Anpassung an die Umwelt die Voraussetzung für das Überleben einer Spezies ist.

Und was in der Natur gilt, das gilt ebenso im Marketing.

Auch hier geht es für Unternehmen um Leben und Tod, Anpassen oder Aussterben.

 

Und schon wieder Fragen!

 

Stellen Sie sich bitte die folgende Fragen: Nutzen Sie die sozialen Medien? Ich meine nicht diese Futter-Fotos auf Facebook - sondern gehaltvolle Kommunikation! Bieten Sie Ihren Kunden relevante, das heißt, informative und/oder unterhaltende Inhalte - neudeutsch Content?

 

Wenn ja:

 

  • Welche Strategie verfolgt Ihr Social Media Marketing?
  • Wie unterscheiden sich Ihre Marketing-Strategie von denen Ihrer Mitbewerber?
  • Monologisieren Sie noch wie in den archaischen Reklamesendungen im Radio?
  • Oder stehen sie in einem Dialog auf Augenhöhe mit Ihrer Kundschaft?
  • Wie binden Sie Ihre Kundschaft in die Markenführung ein?
  • Betreiben Sie Marktforschung oder Markenforschung?

 

Revolutionäre Zeiten erfordern grenzübergreifende Denkweisen.

Klar. Das geht nicht von heute auf morgen. Der Mensch ist bekanntlich ein Gewohnheitstier.

 

Aber lassen sie sich nicht zu viel Zeit, denn wer zu spät kommt … Sie wissen schon!

 


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Kommentare: 3
  • #1

    Wonda Iversen (Donnerstag, 02 Februar 2017 15:39)


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  • #2

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  • #3

    Nerissa Seely (Sonntag, 05 Februar 2017 23:16)


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