Wahrnehmung ist Privatsache: Wir sehen die Dinge, wie wir sind!


Blitzgarden Cartoon für Menschenkenner-Mkt.Oli Kock: Mann mit Tunnelblick
Tunnelblick

Wahrnehmung ist ein aktiver Prozess. WAS wir wahrnehmen unterliegt vielen Filtern und beruht auf Wissen, Bedürfnissen und Erwartungen. Daher kann ein und derselbe Reiz völlig unterschiedlich interpretiert werden - WENN er  unser Bewusstsein überhaupt erreicht!



Der Begriff führt in die Irre.

 

Herzlich wenig hat Wahrnehmung mit Wahr zu tun. Denn Wahrnehmung bedeutet immer, eine Auswahl zu treffen. Und wer wählt aus? Natürlich unser Gehirn. Dieses bevorzugt sogar bei der Informationsaufnahme Inhalte, die zu unseren bereits vorhandenen Einstellungen passen. Informationen, die unseren Einstellungen widersprechen, werden ignoriert, beziehungsweise nicht memoriert. Das erklärt auch, warum Politiker unterschiedlicher Parteien bei Diskussionen selten auf einen grünen Zweig kommen: sie bewerten eine bestimmte Thematik aufgrund völlig unterschiedlicher Wahrnehmungsmuster.

 

Von den 11 Millionen Bits  Informationen die unsere Sinne pro Sekunde aufnehmen, erreichen lediglich lumpige 40 unser Bewusstsein. Gespeichert werden nur Informationen, die für uns Relevanz besitzen. Unser Gehirn führt dabei einen Brain-Check durch – analysiert unsere Erinnerungen, unsere kognitive Biografie. Schließlich macht es einen Abgleich: ist das wichtig oder kann das weg!?

 

Daher ist die Wahrnehmung von verschiedenen Menschen auch so unterschiedlich. So widersprechen sich Augenzeugen beispielsweise bei einem Autounfall so sehr, dass man meinen könnte, sie beschrieben jeweils unterschiedliche Ereignisse. Oder besagte Politiker, die regelmäßig aneinander vorbei reden. Wenn sie dabei wenigstens nicht immer dieselben Phrasen dreschen würden …

 

Wahrnehmung ist natürlich auch ein Riesenthema im Marketing - im Human Marketing ebenso wie beim Personal Branding. Unternehmen überschätzen regelmäßig das Involvement der Kunden für ihre Produkte, Werbung etc. Das ist natürlich kein Wunder, denn da macht man und tut man und hat möglicherweise eine wirklich fantastische Leistung am Start - die muss doch von den Leuten mit schierer Begeisterung goutiert werden.

 

Wie oben beschrieben, tickt der Mensch aber anders. Daher ist es extrem wichtig, die Motive, Bedürfnisse und Lebensknappheiten seiner Zielgruppe zu analysieren. Und das Angebot, beziehungsweise die Kommunikation des Leistungsangebots dem entsprechend auszurichten.

 

Sonst ist es so, als warte der Rufer in der Wüste auf ein Echo!

 


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Kommentare: 2
  • #1

    Vania Serra (Mittwoch, 01 Februar 2017 00:19)


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