Aufbäumen gegen die Klimakatastrophe: Felix Finkbeiner und sein Plant for the Planet!


Man kann ja sowieso nichts machen!

So schallt es durch die Straßen und Gassen, die Kneipen und Kirchen, Friedhöfe und Sportplätze. Eine unheimliche Volksweise, die lähmt und entmutigt – und dabei ja auch so bequem ist.

Merke: Es ist immer von Vorteil. Wenn man NICHT weiß, dass man nichts tun kann!



Aus kleinem Anfang entspringen alle Dinge. - Cicero


Felix Finkbeiner ist ein stinknormaler Bua aus der oberbayerischen Dutzend-Metropole Pähl. Vor 10 jahren sollte der damals neunjährige Felix in der Schule ein Referat über den Klimawandel und die Gefahren der Erderwärmung halten. Da traf es sich gut, dass Felix' Opa, genannt Opa Wauwau, die Öko-Doku Eine unbequeme Wahrheit vom ehemaligen US-Vizepräsidenten Al Gore kannte. Er zeigte Felix diese aufrüttelnde Dokumentation – und pflanzte in diesem Moment bei seinem Enkel ein ökologisches Bewusstsein, das bis heute Früchte trägt - im wahrsten Sinne des Wortes!

 

Der Junge recherchierte auf eigene Faust weiter, stieg immer tiefer ein in die Materie und stieß schließlich im Internet auf die Friedensnobelpreisträgerin Wangari Maathai aus Kenia. Die Umweltaktivistin, ehrfurchtsvoll Mama Miti, Mutter der Bäume, genannt, hatte 1977 das Aufforstungsprojekt Green Belt Movement ins Leben gerufen und begonnen, in verschiedenen afrikanischen Ländern Millionen Bäume zu pflanzen. Ziel der Aktion war es, Bodenerosionen zu verhindern und den Klimawandel aufzuhalten.

 

Der kleine Felix war wie elektrisiert von dieser Idee und baute sie in sein Referat ein. Seine Vision: wenn die Kinder der Welt sich zusammen schließen, wenn pro Kindskopf um die 150 Bäume gepflanzt würden, könnte man das CO2 binden, das durch die Treibhausgase entsteht. Seinen ersten Baum, einen Zierapfel, pflanzte Felix am 28. März 2007 vor seiner Schule in Schwabing. Der Beginn einer ökologischen Jugendbewegung. Denn nun begannen sich auch andere Schulen für die Motive des Jungen zu interessieren. Er wurde als Redner eingeladen. Viele andere Schüler schlossen sich an. Sein Zuhörerkreis wuchs so stetig, wie die Bäume, die Felix und seine Mitstreiter in immer größerer Zahl einpflanzten.

 

Ebenfalls 2007 gründete Felix dann die Organisation Plant-for-the-Planet. Auf dem ganzen Erdball entstanden Akademien, in denen Kinder und Jugendliche als Öko-Botschafter fungierten. Immer mehr Unternehmen wurde aufmerksam auf die grünen Jungs und Mädchen, unterstützten die Bewegung und setzten nun selbst vermehrt auf Strategien zur Nachhaltigkeit. Mittlerweile haben Kinder in allen Ländern der Welt mehr als 15 Milliarden Bäume gepflanzt, Prominente wie Harrison Ford, Gisele Bündchen oder Albert der Zwote von Monaco unterstützen Felix und seine Stiftung.

Und? Ist das etwa NICHTS?

 

Wenn Sie Plant-for-the-Planet unterstützen wollen, hier geht‘s zur Website.

Bis zum nächsten Mal im Menschenticker. Bleiben Sie Mensch!



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